§ 7 Rechte und Pflichten des geschäftsführenden Vorstandes
(1) Der geschäftsführende Vorstand verwaltet die Stiftung und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden des Gesamtvorstandes. Im Falle seiner Verhinderung wird die Stiftung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtvorstandes gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführendenVorstandes vertreten. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.
(2) Der geschäftsführende Vorstand  hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Satzung den Willen des Stifters so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgabe ist insbesondere:
1. die gewissenhafte und sparsame Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel;
2. die Aufstellung des Wirtschaftsplans;
3. die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträge des Stiftungsvermögens und
der ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen;
4. die Aufstellung des Jahresabschlusses der Stiftung;
5. die jährliche Aufstellung eines Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks.

§ 8 Rechte und Pflichten des Gesamtvorstandes

(1) Der Gesamtvorstand bestimmt die Leitlinien zur Verfolgung des Stiftungszweckes und beschließt über die in der Geschäftsordnung definierten Handlungen.
(2) Der Gesamtvorstand stellt den Jahresabschluss fest.
(3) Der Gesamtvorstand kann für den geschäftsführenden Vorstand eine Geschäftsordnung erlassen
 
§ 9 Beschlussfassung
(1) Zu Sitzungen des Gesamtvorstandes lädt der Vorsitzende schriftlich mit einer Frist von mindestens drei Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung ein. Die Schriftform ist auch gewahrt, wenn die Einladung per E-Mail versandt wird und eine Rückbestätigung des Empfängers dem Versender vorliegt. Bei Anwesenheit aller Mitglieder des Gesamtvorstandes können Sitzungen auch ohne Beachtung von Form- und Fristvorschriften abgehalten werden, sofern kein Mitglied die mangelnde Beachtung der betreffenden Vorschriften rügt.
(2) Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn unter Beachtung des Abs. 1 mindestens die Hälfte der Mitglieder einschließlich des Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung des stellvertretenden Vorsitzenden, anwesend ist.
(3) Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, kommen Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen zustande. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(4) In dringenden Fällen können Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorsitzende, der zur schriftlichen Abstimmung innerhalb einer bestimmten Frist auffordert. Voraussetzung für die Wirksamkeit der Beschlussfassung ist die Beteiligung aller Mitglieder des Gesamtvorstandes am Abstimmungsverfahren.
(5) Über Sitzungen des Gesamtvorstandes sowie über Beschlussfassungen im
Umlaufverfahren sind Ergebnisniederschriften anzufertigen, die von dem Vorsitzenden unddem  von ihm beauftragten Schriftführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind den Mitgliedern des Vorstandes unverzüglich zuzusenden.
(6) Für Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes gelten die vorstehenden Regelungen entsprechend.

§ 10 Stiftungsbeirat
(1) Die Stiftung kann einen Stiftungsbeirat einrichten. Dieser kann bis zu 10 Mitglieder umfassen. Die Einrichtung des Stiftungsbeirates und die Bestellung von Beiratsmitgliedern obliegt dem Gesamtvorstand. Der Gesamtvorstand entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen.
(2) Der Stiftungsbeirat hat die Aufgabe, den Gesamtvorstand zu beraten.
(3) Der Stiftungsbeirat kann auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden an Sitzungen des Vorstandes teilnehmen.

§ 11 Änderung des Stiftungszwecks, Zusammenlegung, Auflösung
(1) Wird die Erfüllung des Stiftungszwecks unmöglich oder ändern sich die Verhältnisse derart, daß die Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint, kann der Gesamtvorstand die Änderung des Stiftungszwecks, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Auflösung der Stiftung beschließen. Der Beschluss bedarf der Zustimmungaller  Mitglieder des Gesamtvorstandes.
(2) Ein Satzungsänderungsbeschluss, der nicht den Zweck der Stiftung verändert, erfordert eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Gesamtvorstandes. Der Änderungsbeschluss bedarf der Zustimmung des Stifters.
(3) Vor Beschlussfassung gem. Abs. 1 und 2 ist eine Abstimmung mit dem Finanzamt und der Stiftungsbehörde herbeizuführen.
(4) Beschlüsse nach Abs. 1 und 2 werden erst nach Genehmigung durch die Stiftungsbehörde wirksam.

§ 12 Vermögensanfall

(1) Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das verbleibende Vermögen nach Maßgabe der Beschlussfassung des Gesamtvorstandes an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit in Entwicklungsländern und/oder der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe.
(2) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 13 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Stiftung durch die Stiftungsbehörde in Kraft.

ihre spende
[100.000 EUR]

Klartext